Brits – step forward, open up!

Wie der Guardian gestern berichtete, wird die britische Regierung wohl den Empfehlungen der Finch-Group hinsichtlich einer Open Access Strategie in Wissenschaft und Forschung folgen:

The government is to unveil controversial plans to make publicly funded scientific research immediately available for anyone to read for free by 2014, in the most radical shakeup of academic publishing since the invention of the internet.

In den kommenden Tagen und Wochen werden weitere Impulse durch den Higher Education Funding Council for England erwartet, darüber hinaus wird man sehen wie genau die Ausgestaltung und Umsetzungsstrategie im Einzelnen aussieht.

Immerhin, ein wichtiger Anfang auf dem Weg zu einer offen(er)en Wissenschaft ist gemacht, der nicht unerheblich durch den Elsevier-Boykott tausender Wissenschaftler vorangetrieben wurde. Der Weg zu Open Science ist aber dennoch weit.

Nachtrag: Ich sehe gerade, dass die TU Berlin am Freitag ein Interview mit Prof. Martin Grötschel zur Initiative costofknowledge.com veröffentlicht hat. Grötschel ist TU-Professor für Mathematik, Vizepräsident des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik und Vorstandsvorsitzender der Berliner Einstein Stiftung sowie Generalsekretär der Internationalen Mathematiker-Vereinigung (International Mathematical Union, IMU).