Monthly Open Science Sum-Up: Oktober 2013

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Crosspost von openscienceASAP.org (warum steht hier):

Was ist passiert?

Mit dem Start der Open Access Week ist auch das Wiki forschungsdaten.org online gegangen, das eine Plattform für den Informationsaustausch bieten will und im Kern Informationen rund um dem Umgang mit digitalen Forschungsdaten bereithält. Das Wiki soll im Rahmen des Projekts re3data.org ausgebaut werden.

Peter Murray-Rust lässt anlässlich der #oaweek die Erfolge von Open Access Revue passieren – nicht ohne auf bestehende Defizite aufmerksam zu machen. Auch Timothy Vollmer (Creative Commons) hat einige interessante Entwicklungen des letzten Jahres zu Open Access zusammengefasst (eng).

Arxiv.org stellt seine Schatzkammern auch in einer mobilen App zur Verfügung. Auch Apps wie Recently haben sich zum Ziel gesetzt das Auffinden und Browsen von wissenschaftlichen Papern, auch auf mobilen Endgeräten, zu einer real nutzbaren und nutzbringenden Angelegenheit zu machen.

Wissenschaft findet mit Hilfe von Apps ihren Weg auf mobile Endgeräte. Neben Anwendungen die eher wie Suchmaschinen über mehrere wissenschaftliche Journale funktionieren und auch ein entsprechendes Maß an Serendipität tragen, gibt es von diversen Journals ebenso mobile Apps – (z.B. Nature, Science, Proceeding of the National Sciences Academy, oder Journal of Cell Biology (alles Links zu iTunes).

Die Diskussion von Open vs. Closed Access ist nicht immer abstrakt. Mit dem Open Access Button gibt es nun ein Projekt, das visualisieren will wenn jemand gegen eine Bezahlschranke läuft.

Die deutsche Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. gab bekannt, dass sie eine neue Open-Access-Richtlinie verankert. Zukünftig wird von Empfängern von Fördermitteln aus dem „Impuls- und Vernetzungsfonds“ erwartet, Veröffentlichungen im Rahmen der geförderten Projekte frei zugänglich zu machen.

Das elevate-Festival unter dem Schwerpunkt „Open Everything?“ ist über die Bühne gelaufen. Auf Vimeo stehen diverse Interviews die im Rahmen des Elevate Festivals zum Thema Offenheit geführt wurden.

Was hat sich auf openscienceASAP getan?

Open Science @ Uni Graz eröffnete mit einer Podiumsdiskussion rund um die Zukunft von Wissenschaft. Weiters wurden noch Präsentationen in mehreren Lehrveranstaltungen gehalten sowie ein Infofolder ausgearbeitet. Wer auf dem Laufenden gehalten werden will, sollte den Newsletter abonnieren.

Und nicht zuletzt gab es noch den Release von openscienceASAP.org zu feiern. Unsere neue Plattform stellt offene Wissenschaft aus praktischer Sicht in den Mittelpunkt und soll es einfach machen, jene zu betreiben und sich darüber auszutauschen. Die Plattform ist aktuell noch im Teststadium (beta) und wird kontinuierlich verbessert. Freuen uns über Feedback und eure Ideen.

So geht’s weiter

Peter Kraker, einer der diesjährigen Panton-Fellows, hat Peer Review und Reproduzierbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit als einen Arbeitsschwerpunkt ausgewählt. Eine Debatte dazu wurde im OKFN-Blog angestoßen (eng).

Bis 8. November ist es noch möglich, Kommentare zum Entwurf der Global Open Data Declaration einzureichen.

Am 18. November findet das Berlin 11 Open Access Meeting statt, dieses Jahr mit einem Satellite-Event speziell für StudentInnen und junge ForscherInnen.

Man kann sich übrigens auch für den openscienceASAP Newsletter anmelden und diesen per E-Mail empfangen.