Open Science Links vom 01.11.2016

Meine Linkempfehlungen vom 01.11.2016:

  • Open-Access-Policy der Universitätsbibliothek der TU Berlin verabschiedet – 23 Schritte für mehr Offenheit – Ebenso im Rahmen der Open Access Week hat auch die TU Berlin seine Open Access Policy veröffentlicht. Schön zu sehen, dass es diese überhaupt gibt und sie mit 23 Punkten zu denen sich Wissenschaftler selbst verpflichten (können) auch recht umfangreich ist. Sollte man sich mal anschauen.
  • Open Access Policy In Practice: A Perspective from the Wellcome Trust – Im Rahmen der Open Access Week hat Creative Commons ein Interview mit Robert Kiley vom Wellcome Trust geführt und nachgefragt wie sie die Open Access umsetzen.
  • Regain Control Of Your Work — Announcing the Termination of Transfer Tool (beta) – Sehr schön, von Creative Commons gibt es jetzt ein Tool, dass Autoren darin unterstützt festzustellen ob und welche Möglichkeiten sie haben die Lizenzbedingungen die sie Publishern eingeräumt haben zu beenden und damit wieder in der Lage zu sein, ihre Arbeit frei und offen zu teilen. Das „Termination of Transfer Tool“ ist aktuell in der beta erschienen und kann getestet werden. Unter https://vimeo.com/188770845 gibt es ein kurzes Demo-Video.
  • Freie Alternativen zu zugangsbeschränkten Publikationen anhand des DOI finden – Nicht alle Paper sind frei verfügbar (wenn man Sci-Hub mal für einen Moment beiseite lässt), dennoch gibt es für viele Paper irgendwo eine erreichbare Version die man über den DOAI, den Digital Open Access Identifier, erreichen kann. Marco Tullney führt im TIB Blog mal ein paar Möglichkeiten (Services die DOAI unterstützen) auf.
  • Open Access Publishing Policies in Science Europe Member Organisations – Science Europe, der Zusammenschluss der großen Europäischen Forschungsförderer und Forschungsorganisationen, hat kürzlich den Abschlussbericht zur Studie zu Open Access Publishing Policies veröffentlicht. Liest sich auf Anhieb durchaus spannend – neben Aspekten wie Open Access Strategien und Richtlinien geht der Report auch auf Bezahlmöglichkeiten für Open Access, Aktivitätsmonitoring, Anreize und Herausforderungen ein.
  • OpenAIRE welcomes the European Open Science Cloud HLEG Report – Lesenswerte Reaktion von OpenAIRE auf den kürzlich erschienenen Report der „High Level Expert Group on the European Open Science Cloud“ (in der auch der Report verlinkt ist). So langsam gewinnt die EOSC ein bißchen mehr an Profil.
  • Defining Open Peer Review: Part One – Competing Definitions – Sehr schön: im OpenAIRE Blog gibt es eine detaillierte Reihe zu Open Peer Review. Den Anfang macht eine ausführliche Einführung in die Definitionen (ja, es gibt durchaus mehrere, oftmals auch konkurrierende). Absolut lesenswert!
  • Our proposal to get the CC logo and icons into Unicode – Schön, Creative Commons hat den offiziellen Vorschlag unterbreitet, dass die Creative Commons und Public Domain Lizenz-Logos sowie das Creative Commons Logo als Unicode aufgenommen wird.
  • Open Data – eine Welt voller Möglichkeiten – Frauke Ziedorn hat auf dem Blog der TIB einen Post über die Möglichkeiten von Open Data geschrieben, der einen recht guten Einstieg in das Thema bietet. Lesenswert.
  • OSR059 OpenML [EN] – Wir waren fleißig und haben in der Open Access Week noch eine zweite Episode veröffentlichen können. Wir haben mit Heidi und Joaquin gesprochen, die sich beide im OpenML-Projekt engagieren (Joaquin hat das Projekt sogar ins Leben gerufen). OpenML ist ein offenes Machine Learning Projekt bei dem Wissenschaftler die darunterliegende Plattform nutzen können um ihre Datensätze zu veröffentlichen, Aufgaben zu beschreiben, Algorithmen zu finden wie die Aufgaben bearbeitet werden sollen und schlussendlich die Bearbeitung auch durchführen zu lassen. All diese Schritte sind offen gestaltet, sodass sie durch jeden in der Community durchgeführt werden können. Der Clou von OpenML liegt dann darin, dass durch das Wissen der Masse neue oder andere Algorithmen gefunden werden können und sogar Algorithmen evaluiert werden können (Benchmarking eigener Algorithmen gegen bereits bekannte und auf der Plattform veröffentlichte). Sehr spannendes Thema, wenn auch hochgradig technisch.
  • Special crossover episode with Open Science Radio – Und die Crossover-Episode hat auch einen Hinweis im PLOS-Blog erhalten. Juhu!
  • OSR058 PLOScast [EN] – Bemerkenswerterweise habe ich erst vor kurzem mitbekommen, dass es einen Podcast unter dem Dach von PLOS gibt – den PLOScast. Wir hatten die Chance mit den beiden Macherinnen, Elizabeth Seiver und Jennifer Laloup, zu sprechen und haben gleich eine Crossover-Episode draus gemacht.