Open Science Links vom 16.02.2017

Meine Linkempfehlungen vom 16.02.2017:

  • Swiss Open Access Strategy: Towards the Unrestricted Publication of Research Outputs – Neben den Aktivitäten in den Niederlanden gibt es auch in der Schweiz Bewegung. So will man auch dort einen Open Access Strategie beschliessen, der zunächst zur Abstimmung in die Swiss University Conference geht.
  • Niederlande: Nationaler Open-Science-Plan vorgelegt – Die Wissenschaftsorganisationen in den Niederlanden haben einen Open Science Plan vorgelegt, der erfreulicherweise über eine reine Absichtserklärung hinausgeht. Unter den benannten Zielen sind zwar in der Mehrheit die bekannten „Klassiker“, aber es gibt durchaus auch spannende „Aspekte mit Twist“. So sollen beispielsweise Forschungsdaten maschinenlesbar, kommentiert und frei zugänglich sein sowie dem FAIR-Prinzip folgen. Marco Tullney hat sich den Plan genauer angeschaut.
  • Elsevier selling access to open access again – Irgendwie wenig erstaunlich, aber nachdem Elsevier schon 2014, 2015 und 2016 beim Verkauf von Open Access Artikeln „ertappt“ wurde (Ross Mounce, aber auch andere berichteten ausführlich), scheint auch in diesem Jahr wenig Einsicht, oder Kontrolle im Verlagshaus zu herrschen. Denn Elsevier wurde wieder „erwischt“.
  • German Psychological Society fully embraces open data, gives detailed recommendations – Die Psychologen schreiten wieder einmal mit gutem Beispiel voran (wie sie es in der Reproduzierbarkeit schon getan haben), bekennen sich voll zu offenen Forschungsdaten und geben darüber hinaus detaillierte Empfehlungen. Felix Schönmbrodt berichtet ausführlicher.
  • Analyse des Open-Data-Gesetzes: Transparenz fliegt raus – Ein wenig mehr Off-Topic, aber doch mit Bezug zur Wissenschaft: im Entwurf des Open Data Gesetztes des Bundestages, findet man erschreckend wenig Offenheit. Insbesondere der Aspekt der Begründung der Offenheit für mehr Transparenz scheint den Parlamentariern nicht wichtig genug zu sein, ebenso wenig wie offene Forschungsdaten.